Pressemeldungen

Expeditionen: Solo-Durchquerung der Wüste Gobi, 2003

 

Der Sieg des "Königs" über die Wüste Gobi

Beim ersten Anlauf wäre der gebürtige Kaindorfer Bruno Baumann fast
gestorben. Nun durchquerte er als erster Mensch solo die Wüste Gobi.

Oktober 31, 2003 - Es war ein Wettlauf gegen die Zeit. Ein Grenzgang, stets am Grat zwischen Leben und Tod. Als erster Mensch überhaupt wagte Bruno Baumann die Alleindurchquerung der Alashan-Wüste, dem Herzstück der Wüste Gobi in der inneren Mongolai. Das Nötigste, das er mit sich trug, wog 30 Kilogramm. Inklusive Wasservorräte. Und Baumann verzichtete gänzlich auf den Kontakt zur Außenwelt. Einziges Zugeständnis an die moderne Kommunikation: Zwei GPS-Navigationsgeräte. Nur diesen Ausrüstungsgegenstand hatte der gebürtige Kaindorfer, der vor Jahren sein "Basislager" in München aufgeschlagen hatte, in doppelter Ausführung bei sich...

von Thomas Wieser

 

Abenteurer Bruno Baumann durchquert allein die Wüste Gobi

Mit Schüttelbrot, Speck und GPS 500 Kilometer weit gelaufen:
"Das Wasser fror nachts bei minus zehn Grad in meiner Flasche."

Peking - Pekings erster Raumfahrer startete vom versteckten Raketenbahnhof in der Wüste Gobi mit seinem "Gottesschiff V" (Shenzhou V) zur größten Herausforderung Chinas hoch ins All. Es war der 15. Oktober. Am selben Tag schleppte sich tief unten am Boden der Münchner Abenteurer Bruno Baumann durch die Wüste Gobi, durch eine Mondlandschaft mit sich immer wieder bis zu 400 Meter hochreckenden Sandbergen. "Sie standen wie turmhohe Mauern vor mir." Der geborene Österreicher war mit 30 Kilo Gepäck auf dem Rücken schon zehn Tage auf seinem größten Abenteuer in der menschenfeindlichen Wüste unterwegs und noch 100 Kilometer von seinem Ziel entfernt. Als Erster wagte er zu Fuß und ohne Begleiter, das Herzstück der als Todeswüste beschriebenen Gobi zu durchqueren. "Ich hatte mich gedanklich vorbereitet, auf der 500 Kilometer langen Strecke zu scheitern und zu verdursten. Aber es kam anders. Ich wäre fast erfroren." ...

von Johnny Erling

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Mit Speck und Käse durch die Wüste Gobi

20. Oktober 2003 - Der Münchner Abenteurer Bruno Baumann hat als erster allein und zu Fuß das Herzstück der Wüste Gobi durchquert. Nach dem zweiwöchigen Marsch über 500 Kilometer durch die bergige Sandwüste im Norden Chinas traf Baumann mit "schwindenden Kräften" am Ziel ein. "Es ist am Ende sehr, sehr knapp geworden", berichtete der 48jährige am Montag telefonisch aus der Stadt Lanzhou. Neben Hunger, Durst und Erschöpfung habe er vor allem gegen die Kälte ankämpfen müssen, da ungewöhnlich früh in Nordchina die Temperaturen nachts bis auf minus zehn Grad gefallen seien...

dpa

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